Biografie

Die Flötistin Gina Gaul begeistert mit klanglicher Eleganz, musikalischer Ausdruckskraft und stilistischer Vielseitigkeit. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie als Preisträgerin des Concorso Internazionale „Severino Gazzelloni“ in Italien, wo sie sowohl in der Kategorie Flöte als auch Piccoloflöte ausgezeichnet wurde. In diesem Zusammenhang entstand eine Veröffentlichung beim Label Falaut; zudem wurde sie in der Reihe „Rising Stars“ bei NDR Kultur vorgestellt.

Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin führten sie Konzertengagements unter anderem zum Schleswig-Holstein Musik Festival und Rheingau Musik Festival. Sie arbeitete mit dem hr-Sinfonieorchester, der Staatsoper Stuttgart und dem Staatsorchester Braunschweig zusammen und war solistisch mit Ensembles wie dem Deutschen Radio Kammerorchester oder dem Capriccio Dresden zu erleben.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt in der Kammermusik, insbesondere in der engen musikalischen Zusammenarbeit mit der Harfenistin Mónica Rincón.

Ihre Ausbildung erhielt Gina Gaul bei Prof. Andrea Lieberknecht und Prof. Davide Formisano an den Musikhochschulen München und Stuttgart, wo sie ihr Studium mit Bestnoten abschloss. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Paul Meisen, Jean-Claude Gérard und Patrick Gallois. Besonders die Piccoloflöte wurde zu einem prägenden Bestandteil ihres musikalischen Profils, nicht zuletzt durch die Arbeit mit Thaddeus Watson und Gudrun Hinze. Zudem war sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Gina Gaul ist Kulturbotschafterin Mittelhessens und spielt eine Muramatsu-Flöte aus 9k Gold mit einem 22k-Kopfstück von Rainer Lafin sowie eine Piccoloflöte von Anton Braun.